Iglesia Santa Maria la Mayor im Mallorca Reiseführer

Iglesia Santa Maria de Mayor - die schöne Kirche mit der Barockfassade befindet sich in der Altstadt Incas. In der Kapelle ist ein 3 m hohes gotisches Tafelbild
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Iglesia Santa Maria la Mayor

Inca ist die zweitgrößte Stadt Mallorcas. Wer nicht nur die Outlets der Lederfabriken am Stadtrand besucht, den erwartet ein Kleinod aus Lebendigkeit und Historie.

Entlang der Fußgängerzonen finden sich idyllische Plätze und Bars und Kellerrestaurants versprechen stimmungsvolle Stunden bei süffigen Weinen und schmackhafter mallorquinischer Küche. 

Im Zentrum Incas befindet sich die Pfarrkirche Santa Maria la Mayor. Mit ihrem freistehende Glockenturm stellt sie einen Blickfang dar und gilt bei Touristen als beliebtes Fotomotiv. 

Entlang der von hübschen Straßencafés gesäumten Placa de Santa Major führt der Weg geradewegs zur Kirche. Ihre Ursprünge hat die Pfarrkirche im 13. Jahrhundert.

Erstmals tauchte Santa Maria la Mayor im Jahre 1248 in den Geschichtsbüchern auf. Der baufällig gewordene Kirchenbau wurde im Jahre 1706 abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die Hauptarbeiten für das neue Gotteshaus waren erst im Jahre 1893 abgeschlossen.

Das mit seiner hellen Barockfassade das Stadtzentrum dominierende Gebäude wurde von Baumeister Jaume Blanquer errichtet und in den letzen Jahren komplett saniert. 

Wer die Kirche besucht, wird zahlreiche Ausstattungsstücke entdecken, welche an die lange Geschichte des Gotteshauses erinnern.

Eine hölzerne Winde ist ein lebendiges Zeugnis der bei den Templern üblichen Ganzkörpertaufe.

In der heutigen Taufkapelle ist das wertvollste Stück des Kirchenschatzes zu finden.

Es handelt sich dabei um ein drei Meter hohes gotisches Tafelbild, welches im Jahre 1373 von Juan Dauver geschaffen wurde.

Die eindrucksvolle Arbeit ist das jüngste Kunstwerk auf der Insel, von dem sowohl der Künstler, als auch das Entstehungsdatum bekannt sind.

Die hübsche Kirche Santa Maria la Mayor

Die Beschreibung der Kirche Santa Maria de Mayor

Die Kirche verfügt über mehrere Kapellen mit wertvoller Ausstattung. In der Capella de Sant Pere verdient ein Rentabel mit Figuren der vier Evangelisten Beachtung.

Im Presbyterium kann die Skulptur der Santa Maria la Major bewundert werden, welche um 1400 von einem französischen Bildhauer geschaffen wurde.

In der alten Sakristei macht eine Ausstellung mit der Kirchengeschichte vertraut. 

Den Besuch der Kirche sollte man mit einem Bummel durch die Innenstadt von Inca verbinden. In den Fußgängerzonen öffnen schicke Boutiquen und nostalgische Lädchen ihre Pforten.

Zahlreiche Bauten im mallorquinischen Jugendstil zeugen vom Wohlstand der Einwohner.

Jeder, der Inca besucht, hat etwas verpasst, wenn er nicht in den Cellers einkehrt.

Die Weinkeller gehen auf eine lange Tradition zurück und man kann hier hervorragend speisen.

 

 

Plaza der Iglesia Santa Maria la Mayor

Weitere Sehenswürdigkeiten bei Inca

Wer sich für die Besichtigung von Gotteshäusern begeistern kann, muss es nicht bei der Pfarrkirche Santa Maria la Major belassen.

Das ebenfalls Zentrum nah gelegene Kloster Sant Domènec wurde 1604 gegründet und besitzt heute ebenfalls ein barockes Gepräge. Wertvollstes Stück der aufwendigen Ausstattung ist hier ein Rentabel aus dem 17. Jahrhundert, welches in der Rosenkranzkapelle zu finden ist.

Auch im bereits im 14. Jahrhundert gegründeten Kloster Sant Franesc ist mit der Skulptur der Mare de Déu de Gràcia eine wahre Kostbarkeit zu finden.

Östlich des Ortes erhebt sich der Puig d`Inca, welcher nicht nur schöne Aussichtsmöglichkeiten bietet, sondern auch eine kleine Wallfahrtskapelle und ein Restaurant beherbergt.             

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